Cycling routes for excursions

Ybbstalradweg

Elevation profile

107,48 km length

Tour dates

  • Difficulty: Medium
  • Route: 107,48 km
  • Ascent: 575 egm
  • Descent: 187 egm
  • Duration: 7:00 h
  • Lowest point: 218 m
  • Highest point:612 m

Details for: Ybbstalradweg

Brief description

Der Ybbstalradweg ist die längste der drei Donau-Alpen-Verbindungen für Radler im Mostviertel. Von der Mündung bei Ybbs an der Donau sind es 107 Kilometer bis Lunz. Im See von Lunz treffen die aus dem Ötschergebiet kommden Quellwässer zusammen, um vereint unter dem Namen Ybbs Richtung Donau zuzustreben. Ybbs und Radroute legen auf ihrem Oberlauf bis Waidhofen vorerst noch ein paargroßzügige Schleifen ein, bis das Reich der Eisenwurzen bei Waidhofen verlassen wird. Der zweite Abschnitt bis zur Donau macht bei Amstetten noch einmal einen Richtungsknick, bevor es endgültig zur Donau geht. Diente die Ybbs einst als wirtschaftliche Schlagader der Region vor allem der Eisenerzeugung, so hat sie heute für Industrie- und Stromproduktion eine gewisse Bedeutung.  

 

An ihrem Oberlauf zeigt die Natur ihre Prachtseiten mit glasklaren Wassern und einladenden Schotterinseln. Diese natürlichen Qualitäten lockten einst Gäste zur Sommerfrische. Heute steht das Obere Ybbstal für naturnahe Erholungs- und Urlaubsqualitäten, die bestens mit dem Fahhrrad am Ybbstalradweg kombinierbar sind.

 

Description

Die Empfehlung für die Fahrtrichtung lautet: von Ybbs nach Lunz am See, von der Donau südwärts in die Ostalpen, also flussaufwärts - allmählich, mit nur wenigen "richtigen" Steigungen. Vor dem Start der Radtour in Ybbs sollte noch eine Vorphase eingeplant werden. Denn der Startort wartet mit einem reizenden Altstadtkern mit dem Schiffmeisterplatz an der Donau auf. Und ein Besuch des Fahrradmuseums führt in Zeiten, als Laufräder aus Holz, elegante Hochräder und wuchtige Tretkurbelräder noch die motorlose Mobilität   auf zwei Rädern prägte. Gänzlich flach durch bäuerliche Ortschaften verlaufen die ersten Kilometer von Ybbs nach Blindenmakt. Danach ist ein mittlerer Hügelrücken zu erklimmen, der mit prächtigen Ausblicken in die Ebene im Norden und die allmählich ansteigende Bergwelt im Süden belohnt wird. Wird bis dahin die Ybbs nur ein paar Mal gequert, so verlaufen ab der Bezirksstadt Amstetten Ybbs und Radroute oft dich nebeneinander. Manchmal bietet die Route tiefe Einblicke in das Flussbett, dann weicht sie auf ausgeweiteten Talstücken wieder einmal von der Ybbs ab. Schon von Weitem geben die Türme der Basilika von Sonntagberg die Fahrtrichtung vor. Am Fusse des Wallfahrtsberges werden noch heute Papier und Profilstahl hergestellt. Hingegen sind die Zeiten der Eisenverarbeitung im unweit entfernten Waidhofen schon längst vorbei. Der sehenswerte Stadtkern ist geprägt von historischen Häusern, Fassaden und Arkaden. Von den mittelalterlichen Wehranlagen künden nur mehr Reste. Dort ist ein Verweilen zu empfehlen, um sich von den Bürgerhäusern aus dem 19. Jahrhundert ein Stück weit in die Vergangenheit versetzen zu lassen. Die Eisenverarbeitung ist heute noch ein Kernthema von Ybbsitz, der auf Waidhofen folgenden Gemeinde an der Radroute. Hier ist es gelungen, die Brücke aus der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft zu schlagen - Ybbsitz zählt heute europaweit zu den Zentren der Schmiedekunst. Im Gegensatz zum Bürger- und Schmiedeambiente von Ybbsitz steht das Hochtal der Prolling für Alpinidylle, deren Reize sich erst nach einem kräftigen Anstieg auftun.

 

Der Ybbstalradweg führt in seinem Herzstück zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See ab Frühling 2017 auf der ehemaligen Bahntrasse der Ybbstalbahn. In diesem Bereich ist der Weg durchgehend 2,5 Meter breit ausgebaut und punktet mit Rast- und Inszenierungsplätzen entlang des Ybbsflusses sowie spektakuläre Überquerungen von historischen Bahnbrücken. Im Jahr 2016 ist das Teilstück zwischen Lunz am See und St. Georgen am Reith bereits befahrbar, an den Teilstücken von St. Georgen am Reith bis Waidhofen an der Ybbs wird gebaut.

 

Ab Opponitz führt die Radroute durch das Obere Ybbstal mit seinen besonderen natürlichen Qualitäten. Die Schotterbänke der Ybbs laden immer wieder zum Verweilen und kurzem Auffrischen von Füßen und Waden ein. Der Routenverlauf, eingebettet in die Bergwelt der Eisenwurzen, zeichnet sich bis Göstling durch Qualitäten der Unmerklichkeit aus - der Höhenunterschied ist kaum wahrnehmbar ebenso wie die drei langgezogenen Schleifen der Route. Ein Fixpunkt im Blickfeld ist die auf einer Anhöhe gegelegenen Kirche von Hollenstein. Das Wohlergehen seiner Bewohnerinnen und Bewohner war jahrhundertelang mit der Eisenverarbeitung verbunden. Vor mehr als hundert Jahren hielt die Sommerfrische im Oberen Ybbstal Einzug. Das Strandbad von Hollenstein wie auch das Bahnhofsgebäude der Ybbstalbahn von Kogelsbach künden noch davon und laden zu einem kurzweiligen Schwelgen in Nostalgie ein. Ein erfrischenes Verweilen durch die Kombination mit Flussbad und Gastronomie bietet Göstling. Einen fließenden Übergang von Radel- und Wasservergnügen bietet schließ- und tourendlich Lunz am See mit den Tretbooten. Wenn die ermüdeten Waden den Genuss des idyllischen Seeambientes schon etwas beeinträchtigen, kann ähnlich wie bei Fahrrädern auch auf Elektrobetrieb, auf Elektroboote umgesattelt werden. Für die Rückreise nach Waidhofen an der Ybbs wartet bei Voranmeldung ein Bus für den Transport für Radler und Fahrrad.

 

 

 

Starting point of the tour

Ybbs

Destination point of the tour

Lunz am See

Route description

Von Ybbs bis Amstetten sind es gut 20 Kilometer. Die ersten zehn davon führen auf flachen Landesstraßen, durch bäuerliche Ortschaften. Bei Blindemarkt wird zum ersten Mal die Ybbs überquert, bevor es einen idyllischen Höhenrücken mit vorzüglichen Ausblickpositionen zu erklimmen gilt. Nach der Bergabfahrt schlängelt sich die Ybbstal-Radroute Richtung Bezirksstadt Amstetten. Ist das Ambiente der Einfahrt noch von Abschnitten durch Gewerbe- und Einkaufsgebiete geprägt, so zeigt auf der Ausfahrt die Ybbs bald ihre naturräumlichen Qualitäten. Abgesehen von kleinen Steigungen verläuft sie flach auf die Berg- und Hügelkulisse der Eisenwurzen zu. Ab Ulmerfeld prägen die Radtour auf zehn Kilometer Abschnitte mit einem Nebeneinander von Radroute und Straße den Verlauf. Danach führt die Radroute auf etwa fünf Kilometern dicht vorbei an Industriestätten, bevor das Zentrum von Waidhofen erreicht wird. Südlich von Waidhofen führt die Radroute nun entlang der kleinen Ybbs, nach Ybbsitz. Ist die Ybbstal-Radroute bislang weitgehend eben verlaufen, so ist für den ersten Teil des 14 Kilometer langen Abschnitt von Ybbsitz nach Opponitz Wadeneinsatz gefragt. Der enge kurvigve Anstieg wird belohnt mit der idyllischen Erfahrung des Hochtales der Prolling. Dann führt die Route wieder zurück zur Ybbs, hinunter nach Opponitz. Duch weitgehend ebenen Verlauf zeichnet sich das Routenprofil im Oberen Ybbstal aus. 14 Kilometer nach Opponitz wird Hollenstein erreicht, weitere 11 Kilometer später die kleine Gemeinde St. Georgen am Reith. Allmählich zieht sich die Route sanft ansteigend nach Göstling hinauf. Von dort führt das Schlusstück auf 11 Kilometern, zum Teil entlang der Bundesstraße nach Lunz am See. Dann zeigt der Kilometerzähler um die 107 Kilometer an. Für die Rückfahrt nach Waidhofen wird ein Transportservice per Bus angeboten. Dafür ist eine Voranmeldung erforderlich. (Radtramper der Mostviertel-Linie MO1 zw. Lunz am See und Waidhofen an der Ybbs, Fahrplan und Infos: Tel.+43 810 810278, www.vor.at)

Directions

Pkw

Bahn (Ybbs), bzw. Amstetten und Waidhofen

 

Parking

Bahnhof Ybbs, Amstetten, Waidhofen

Bahn, Radtramper Linie MO1 zw. Lunz am See - Waidhofen/Ybbs gegen Voranmeldung (Tel.+43 810 810278, Fahrplan unter www.vor.at)

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